Im Clarion-Clipperton-Gürtel des Ostpazifik lagern Manganknollen in großer Zahl auf dem Meeresgrund. Die International Seabed Authority (ISA), eine UN-Organisation mit Sitz in Kingston auf Jamaika, verwaltet die potenziellen Abbauflächen und vergibt Lizenzen dafür. Für Deutschland hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe rund 75 000 Quadratkilometer gesichert, die nun detailliert erkundet werden. Mit im Rennen um die Manganknollen-Ernte im Clarion-Clipperton-Gürtel sind derzeit China, Frankreich, Indien, Japan, Südkorea, Russland sowie ein Konsortium aus osteuropäischen Ländern und Kuba. Doch die Hälfte der verfügbaren Claims bleibt in der Obhut der ISA und für die Entwicklungs- und Schwellenländer reserviert. Ausgenommen von der Verwaltung durch die ISA sind die Hoheitsgebiete der Staaten, über deren wirtschaftliche Nutzung jede Nation selbst entscheiden kann. Das kleine blau markierte Rechteck auf dem Globus zeigt die geographische Lage und Größe des Clarion-Clipperton-Gürtels.





