Ein neues Verfahren, um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert entwickelt. Das Team um Robert Lemor heftet spezielle Antikörper an nanometerkleine Goldpartikel. An diese Antikörper können sich wiederum spezielle Proteine binden, die in Krebszellen mehrere Tausend Mal häufiger vorkommen als in gesundem Gewebe. Werden die Goldteilchen intravenös injiziert, reichern sie sich gezielt an Krebszellen an. Wenn das Gewebe mit infrarotem Laserlicht bestrahlt wird, sind die bösartigen Zellen gut zu erkennen, weil die Goldpartikel für einen deutlichen Kontrast zu den gesunden Zellen sorgen. Bei Prostatakrebs ist eine frühe Diagnose extrem wichtig, damit für den Patienten noch Heilungschancen bestehen.





