Für die Versorgung von Frühgeborenen galt lange der Brutkasten als erste Wahl. In sorgfältig abgeschirmter und medizinisch überwachter Umgebung soll die fehlende Zeit im Mutterleib ausgeglichen werden. Doch auch wenn diese Behandlung vielen Frühchen das Leben gerettet hat, zeigt sich mehr und mehr, dass die Babys noch etwas anderes brauchen: körperliche Nähe. Darauf setzt die sogenannte Känguru-Methode. Dabei liegt das Baby nur mit einer Windel bekleidet auf dem nackten Oberkörper der Mutter oder anderer Angehöriger.





