Wie für so viele bedeutete die Nazizeit auch für Torberg einen Karrierebruch: Er emigrierte in die USA, konnte aber im Nachkriegsösterreich, anders als andere, wieder erfolgreich Fuß fassen. Berüchtigt waren seine ungezügelten Polemiken insbesondere gegen Kommunisten.
Sachkundig und mit erkenbarer Sympathie für seinen Protagonisten schildert David Axmann in seiner Biographie Torbergs wechselvolles Leben, seine Leidenschaften, seine geistige Unabhängigkeit. Auch wenn man sich an einigen Stellen einen kritischeren Blick gewünscht hätte, lesenswert ist Axmanns Buch allemal.
Rezension: Talkenberger, Heike




