Als sie 1864 Vollwaise wurde, kam sie für ein Jahr als „Haustochter“ in ein Pfarrhaus in Eningen bei Reutlingen. Dort empfand sie die Diskriminierung der Frauen noch deutlicher als in Oldenburg, so dass sie in ihren 1921 veröffentlichten „Lebenserinnerungen“ die Zeit in Eningen zur Geburtsstunde der Frauenrechtlerin Helene Lange erhob. Da ihr Vormund ihr den Besuch eines Lehrerinnenseminars nicht gestattete, konnte sie erst volljährig nach Berlin ziehen, wo sie 1872 das Lehrerinnen-Examen absolvierte. …
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Prof. Dr. Angelika Schaser




