Im Juli 2021 kam es in Westeuropa zu mehreren Extremwetterereignissen an den Zuflüssen der Maas in den Niederlanden und im Einzugsgebiet des Rheins. Dazu zählt auch das Ahrtal in Rheinland-Pfalz, wo Starkregen zu einer rasch anschwellenden Sturzflut führte. Bei den Überschwemmungen wurden Häuser, Straßen und Brücken in mehreren Dörfern entlang der Flüsse zerstört, die in den Folgejahren mit Kosten in Milliardenhöhe wieder aufgebaut wurden. Darüber hinaus starben in Deutschland 196 Menschen, in Belgien 43 – weil Frühwarnsysteme versagten und weil die Menschen sich mangels früherer Erfahrungen das Ausmaß nicht vorstellen und angemessen darauf reagieren konnten.





