Bei der Photosynthese nehmen Pflanzen Kohlendioxid auf und bauen daraus ihre Biomasse auf. Wenn die Pflanzen schließlich absterben und verrotten, wird dieses CO2 teils durch bakteriellen Abbau wieder freigesetzt, teils im Boden gespeichert. Flüsse können diesen Kohlenstoff aus dem Boden lösen und erneut in die Atmosphäre freisetzen. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass der weitaus größte Teil der von Flüssen abgegebenen Treibhausgase aus organischem Material der letzten Jahrzehnte stammt. Bekannt war zudem, dass sich in tiefen Gesteinsschichten Millionen Jahre alte Kohlenstoffverbindungen im Grundwasser lösen und ebenfalls in Flüsse gelangen können. Der Anteil dieses sogenannten petrogenen Kohlendioxids galt aber als sehr gering.





