Die Zwielichtzone – weiter weg als der Mond
Während der Expedition tauchten die Wissenschaftler auch in die sogenannte “Zwielichtzone”, wie das Meer in einer Tiefe zwischen 200 und 1000 Metern genannt wird. Sie liegt zwar über der Tiefe, in der sich U-Boote bewegen können, aber unterhalb der Zonen, in die Taucher normalerweise vordringen. Nur mit besonderer Ausrüstung waren die Tauchgänge möglich. Es seien mehr Menschen auf dem Mond gewesen als in der Zwielichtzone, sagt Bart Shepherd, Leiter des Aquariums an der Kalifornischen Akademie.
Die Erforschung der Biodiversität im Korallenriff soll vor allem helfen, diesen Lebensraum zu schützen. In den nächsten Monaten werden die Wissenschaftler die Funde der Expedition genauer untersuchen. Mit DNA-Sequenzierung und ähnlichen Methoden sollen die Zuordnungen der neu entdeckten Lebewesen überprüft werden. Die Listen der Arten sowie Karten ihrer Verbreitungsgebiete sollen Entscheidungen über zukünftige Schutzmaßnahmen erleichtern und Hinweise darauf geben, welche Gebiete besonders schützenswert sind, so die Forscher.





