Erst danach nimmt er die Krise des Reichs selbst in den Blick, schildert die Anfänge der kriegerischen Auseinandersetzung in Böhmen 1618 und ihre verschiedenen Eskalationsstufen, das lange Ringen um die Friedensverhandlungen sowie die Errichtung der westfälischen Friedensordnung 1648.
Anders als in anderen Überblicken zum Thema widmet der Autor auch der zweiten Kriegsphase von 1635 bis 1645 viel Aufmerksamkeit und sucht die wechselnden Motivlagen der Kontrahenten zu entwirren.
Im Mittelpunkt der sich an ein breiteres Publikum wendenden Darstellung stehen so politische, diplomatische und militärische Aspekte, während der Soldatenalltag etwa oder die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung nicht ausgeführt werden.
Rezension: Talkenberger, Heike




