Das Programm soll bereits im Herbst den Forschungsministern der beteiligten Länder vorgelegt werden. Da allerdings die meisten Mitgliedsländer der ESA in den letzten Jahres eine Reduzierung ihrer Beiträge veranlasst haben, sucht die Behörde auch nach neuen, privaten Finanzierungsmöglichkeiten.
Auch die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa verstärkt ihre Anstrengungen auf dem Gebiet der Astrobiologie. So ist zum Beispiel zusammen mit der französischen Regierung geplant, schon bald Gesteinsproben auf dem Mars zu sammeln und diese auf die Erde zurückzubringen. Leitende ESA Mitarbeiter verweisen jedoch auf die Notwendigkeit eines eigenen Programms, geht es doch schließlich um nichts geringeres als um die Suche nach Leben – und um das Überleben der Menschheit, sollte die Erde eines Tages unbewohnbar werden.




