von SUSANNE DONNER
Wundermittel“ nennt das Fraunhofer-Magazin diese gigantische Klasse an Chemikalien, von denen sich die Menschheit über 80 Jahre lang absolut abhängig gemacht hat: die PFAS. Die Abkürzung steht für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Bekannt sind sie unter dem Namen „Ewigkeitschemikalien“. Hersteller in der chemischen Industrie mögen sie ganz wunderbar finden, aber für die Umwelt und Lebewesen sind diese Verbindungen eine Katastrophe. Denn sie reichern sich immer weiter an: im Boden und in den Pflanzen, in Tieren und im Menschen. Über 10.000 PFAS sollen weltweit im Handel sein. Genau weiß es niemand, da die Zahl nirgends erfasst wird. In Laboren synthetisiert gibt es noch erheblich mehr PFAS-Moleküle. Jede Substanz, die publiziert wird, erhält eine eindeutige Nummer, die sogenannte CAS – Chemical Abstracts Service-Nummer. Demzufolge gibt es 24 Millionen unterschiedliche PFAS.





