Im späten 18. Jahrhundert verlor Großbritannien seine nordamerikanischen Kolonien – und änderte seine Strategien der Einflussnahme. Statt militärischer Präsenz traten nun Handelsbeziehungen und Finanzströme, soziale Netzwerke und Aufbau von Kommunikationswegen in den Vordergrund. Die Kasseler Historikerin Julia Angster hat die Rolle der Royal Navy, seit der Schlacht von Trafalgar 1805 Herrin der Meere, in diesem Prozess untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Die „Europäisierung der Welt“ ging maßgeblich von den Schiffen mit dem „Union Jack“ aus.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




