Zeitlicher Kern ist die „frühe Neuzeit“, die hier allerdings von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts reicht. Der Konzeption liegt die Annahme zugrunde, daß diese Zeit zusammenhängend betrachtet werden müsse, da sie durch „vielfältige Transformationsprozesse“, durch einen tiefgreifenden Wandel geprägt war.
So betont das Werk in seinen Stichwörtern die gesellschaft?lichen Wandlungsprozesse, während die Ereignisgeschichte und Biographien deutlich in den Hintergrund treten. Manchen Benutzer mag enttäuschen, daß daher Stichwörter zu Orten, Regionen und Personen völlig fehlen. Dagegen glänzt der erste Band etwa mit Artikeln rund um die Themen „Adel“, „Arbeit“ oder „Alltag“. Inzwischen ist der vierte Band erschienen.
Rezension: Talkenberger, Heike




