Ein Cochlear-Implantat, das weitaus empfindlicher ist als bisherige Geräte, haben italienische Wissenschaftler der Katholischen Universität Rom um Gaetano Paludetti entwickelt. Das „bionische Ohr” kann sehr gut Geräusche aufnehmen und weitergeben. Es ist für schwerhörige Menschen gedacht, denen ein herkömmliches Hörgerät nicht hilft. Bei solchen Patienten sind jene Zellen im Innenohr geschädigt, die Geräusche in elektrische Signale umwandeln und durch den Hörnerv an das Gehirn weiterleiten. Das Cochlear-Implantat wandelt aus diesem Grund Schall in elektrische Impulse um und stimuliert mit ihnen den Hörnerv. Voraussetzung für eine solche Prothese ist allerdings, dass Hörnerv und Hör-Schnecke (Cochlea) intakt sind.





