Eine breite, steile Treppe führt hinab zur Dauerausstellung. Aus der Düsternis leuchtet dem Besucher ein Märchenwald entgegen: dunkle Tannen auf Projektionswänden, von Lichtstrahlen durchbrochen, darauf in Polnisch, Englisch und Jiddisch der Vers: „Und so gelangten sie in das Land Polin“.
„Polin“ ist das jiddische Wort für Polen und zugleich der Name des Museums der Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Zydów Polskich) in Warschau. Auf Hebräisch bedeutet „Po-lin“ etwa „hier kannst du ruhen“. Einer Legende zufolge hörten Juden, die im 12. Jahrhundert vor Verfolgungen in Westeuropa flohen, diese Worte in einem Wald in Polen. Sie beschlossen zu bleiben. Dort, wo heute Millionen von Besuchern das deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besichtigen. …
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 1/2016.
Janusz Tycner




