Inzwischen haben Physiker weitere Wechselwirkungen oder Kräfte ausfindig gemacht, nämlich die elektromagnetische Kraft, die ebenfalls auf der ganzen Welt wirkt, und die beiden Kräfte, die sich vor allem in den Atomkernen bemerkbar machen und als starke und schwache Kernkraft unterschieden werden. Das ergibt insgesamt vier Wechselwirkungen, die Physiker gerne aus einer Theorie heraus verstehen möchten. Dazu haben sie ein Standardmodell entwickelt, das Kosmologen als Lambda-CDM bezeichnen. Dabei steht CDM für „Cold Dark Matter“, und der griechische Buchstabe geht auf eine Schrulle von Einstein zurück, der in seine Theorien eine „kosmologische Konstante“ mit diesem Namen einführte, um das Universum mehr oder weniger stabil zu halten.





