Von THORSTEN DAMBECK
Der 15. Februar 2013 begann im russischen Ural für viele Menschen mit einem Schock: Ein greller Blitz schreckte sie um 9 Uhr 20 Ortszeit auf, überstrahlte kurz sogar die Sonne. Was war geschehen? Ein Meteorit von knapp 20 Metern Durchmesser raste über den Himmel von Tscheljabinsk, bis er Dutzende Kilometer über der Erde explodierte. Späteren Analysen zufolge entsprach die dabei freigesetzte Energie etwa 500 Kilotonnen TNT. Zum Vergleich: Die Atombombe, die 1945 Hiroshima zerstörte, detonierte mit der Wucht von 13 Kilotonnen – allerdings mit 580 Metern Höhe viel bodennäher.





