Im 18. und 19. Jahrhundert änderte sich das Verhältnis zum Salz: Wissenschaftler untersuchten die chemische Beschaffenheit und erkannten Chlor und Natrium als Hauptbestandteile des Stoffes. Ist die Geschichte des Salzes also ein Beispiel für die „Entzauberung“ der Welt, wie sie mit der Aufklärung eingesetzt haben soll? Der Historiker Jakob Vogel untersucht, ob und wie das neue Wissen um die chemische Zusammensetzung des Salzes auch seine Herstellung und Nutzung beeinflusste und inwieweit dennoch, zum Beispiel in der Medizin – so bei der Verwendung von salzhaltigen Heilquellen – alte Bedeutungen erhalten blieben.
Rezension: Talkenberger, Heike




