von Rainer Kurlemann
Die rheinische Ackerbohne könnte die deutsche Landwirtschaft verändern. Denn im Rahmen eines Experiments des Forschungszentrums Jülich (FZJ) wird ihr Anbau auf dem Hof der Familie Müller im Rheinland mit der Nutzung von Photovoltaik kombiniert. Auf diese Weise erntet die Landwirtin und Agri-Business-Studentin Christin Müller auf der Ackerfläche gleich doppelt: nicht nur die Bohnen, sondern zusätzlich auch den Strom von Solarpanelen, die vier Meter darüber installiert sind. Agri-Photovoltaik heißt diese Kombination zweier Technologien, die seit 2011 weltweit getestet wird und die bislang bestehende Flächenkonkurrenz zwischen Photovoltaik und Landwirtschaft verringern soll.





