Wenn man erfährt, dass Reibungselektrizität erstmals um 550 v. Chr. von Thales von Milet beobachtet worden ist, als er Stoff an Bernstein rieb, mit dessen griechischem Namen das Elektron und die Elektronik getauft worden sind, könnte man denken, dass die heutige Physik bei der Teppichschlurferei nichts mehr zu erforschen habe und lässig im Detail erklären könne, was dabei vor sich geht. Aber auch wenn man es kaum glauben kann – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Noch immer bemühen sich Elektrochemiker und Experten für Oberflächentechnologien um ein Verständnis der oftmals ärgerlichen Kontaktelektrizität, man ebenfalls studieren kann, indem man etwa einen Luftballon an seinen Haaren reibt, bis die Haare elektrisiert vom Kopf abstehen.





