Man wollte sicherstellen, dass sich die physikalischen Kräfte der Natur mathematisch so elegant und korrekt erfassen ließen, wie Newton sie beschrieben hatte. Als sein Quadrat immer wieder bestätigt werden konnte, freuten sich die Physiker, weil sie meinten, die Gravitation wahrlich verstanden zu haben. Doch ganz zufrieden konnten die Experten der Anziehungskraft nicht sein, denn als sie in den Hunderten von Jahren nach Newton versuchten, mit seiner attraktiven Schwerkraft das Universum als Ganzes zu erfassen, sah es so aus, als ob alles instabil würde. Schon im 19. Jahrhundert hat man deshalb den Newtonschen Gesetzen eine abstoßende Kraftwirkung entgegengestellt, die heute als Dunkle Energie firmiert und so heißt, weil die Astrophysiker zuvor Hinweise gefunden hatten, dass es neben der gewöhnlichen Materie noch eine unsichtbare Dunkle Materie geben musste, um die beobachtbaren Bewegungen von Galaxien im Kosmos erklären zu können. Doch so schön diese Idee mit der Dunklen Materie ist, der Physikgemeinde bereitet sie ziemliche Kopfschmerzen, und man hofft, dass ein Vorschlag aus jüngster Zeit hier Abhilfe verschaffen kann.





