Um ihre Äcker zu düngen und den Pflanzen ausreichend Nährstoffe zu geben, nutzen Landwirte weltweit große Mengen stickstoffhaltige Chemikalien. Das darin enthaltene Ammoniak (NH3) wird seit gut 100 Jahren über das Haber-Bosch-Verfahren aus Luft-Stickstoff (N2) und Wasserstoff (H2) hergestellt. Dafür ist allerdings ein eisenhaltiger Katalysator nötig, Methan (CH4) als Wasserstoffquelle, eine Temperatur von mindestens 350 Grad Celsius und ein hoher Druck von mindestens 150 bar. Die Energie für den Prozess stammt meist aus der Erdgasverbrennung. Schon länger suchen Forscher daher nach einer alternativen, weniger energieintensiven und umweltfreundlicheren Herstellungsmethode für Ammoniak.





