Regelmäßige medinfo-Leser wissen es: Beim Thema Doping gibt es nichts, was es nicht gibt. Dieses Mal ist es Rote-Bete-Saft, dessen Doping-Qualitäten auf den Prüfstand kamen. Ähnlich wie Spinat enthält Rote Bete ziemlich viel Nitrat, und das kann – zumindest im Labor – die Muskeln zu Höchstleistungen treiben. Ob das auch in der freien Sport-Wildbahn gilt, hat jetzt ein britisches Forscherteam bei Radfahrern getestet. Die bekamen entweder einen halben Liter unbehandelten Saft zu trinken oder eine Variante, aus der die Forscher zuvor das Nitrat entfernt hatten. Direkt anschließend sollten sie eine 4 beziehungsweise 16 Kilometer lange Rennstrecke fahren. Ergebnis: Echter Rote-Bete-Saft macht tatsächlich schneller – um 2,7 bis 2,8 Prozent. Das entspricht durchschnittlich 10,8 Sekunden bei der 4-Kilometer-Strecke und immerhin 48 Sekunden auf 16 Kilometern. Na dann: Prost.





