von CHRISTIAN JUNG
Tiergifte zu erforschen, um medizinische Wirkstoffe und Therapeutika zu entdecken, ist aufwendig und teuer. „Zu hohes Risiko bei zu geringen Erfolgsaussichten“, entschied die Pharmabranche – und fuhr die erforderlichen Investitionen und Aktivitäten immer weiter zurück, obwohl etwa Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor warnten, medizinisch-therapeutische Chancen zu verpassen. Die Europäische Union startete daher vor einem Jahrzehnt das Förderfeld „Venomics“ mit dem Zweck, die enorme Vielfalt der von Lebewesen produzierten Gifte zu erschließen und für die medizinische Forschung zugänglich zu machen.





