Die Sonnenaktivität hat kaum Einfluss auf die Erderwärmung – im Gegensatz zum Kohlendioxid-Ausstoß auf der Erde. Das zeigen Klimamodelle mit verschiedenen künftigen Kohlendioxid-Emissionen. Beim Szenario 1 steigt der Kohlendioxid-Ausstoß bis Mitte des 21. Jahrhunderts ungebremst weiter. In diesem Fall könnte sich die Erde bei normaler Sonnenaktivität um 4,5 Grad erwärmen. Bei einem Sonnenaktivitätsminimum fällt die Erwärmung nur ein oder zwei Zehntel Grad niedriger aus. Beim Szenario 2 nehmen die Kohlendioxid-Emissionen bis Mitte des 21. Jahrhunderts zu und sinken dann wieder. Dabei steigen die Temperaturen bis 2100 um 3,7 Grad Celsius, wenn der Sonnenzyklus normal weitergeht, und um 3,6 Grad,wenn es zu einem neuen Maunder-Minimum kommt. Das ergaben Berechnungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.





