Kotow erlebt den Kriegsausbruch im Speziallager, aus dem es ihm zu fliehen gelingt. Der Zuschauer folgt ihm, seiner Tochter und seiner Frau in den Wirren des Krieges. Dessen Darstellung ist nichts für empfindsame Seelen: drastische Kampfszenen, blutende Leiber und zerstückelte Gliedmaßen werden gezeigt. Allerdings nicht zum Selbstzweck; sie stehen für die Grausamkeit des Krieges, seine Sinnlosigkeit. Dem entspricht, dass die Soldaten der Roten Armee nicht als Helden stilisiert werden, vielmehr sind auch sie Opfer, nämlich der militärischen Fehlentscheidungen Stalins.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




