Wer hegt die „Anarchie der Staatenwelt“ ein? Wie kann man verhindern, dass der Stärkere den Schwächeren ausbeutet oder ihn sich einfach einverleibt? Für Ulrich Menzel sind dies nicht das Völkerrecht oder die Idee einer Weltregierung, sondern ist es die Macht bedeutender Staaten. Diese hätten ein großes Interesse an Rechtssicherheit, Austausch und Teilhabe. Mit profundem Wissen und sehr anregend schildert Menzel die Großreichbildungen, etwa der Chinesen der Song-Zeit, der Mongolen, der Spanier oder der Briten, und die Ordnungen, die geschaffen wurden.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





