Die Myofibrillen bilden zwei Faser- Eiweiße, die sich teilweise überlappen und zwischen denen sich die Kontraktionen abspielen. Die Myosin-Fasern sehen wie winzige Flaschenbürsten aus, deren Borsten mit den Aktin-Fasern verbunden sind. Während einer Muskelkontraktion gleiten die Myosinfasern ruckweise in die von den Aktinfasern gebildeten Zwischenräume, wie die Bürste in eine Flasche. Dadurch verkürzen sich die Myofibrillen und somit der gesamte Muskel (A und C). Zur Entspannung des Muskels lösen sich Myosin- und Aktinfasern voneinander und die Myosinfasern gleiten in ihre Ausgangsposition zurück (B). Das kostet Energie, die der Körper durch Verbrennung von Nährstoffen gewinnt. Viele Myofibrillen gibt es in den schnellen „weißen” Muskelfasern. Dort steckt aber nur wenig vom roten Muskelfarbstoff, der als Sauerstoffspeicher dient. Deshalb können diese Muskeln Höchstleistungen vollbringen, ermüden aber rasch.





