Das derzeit populärste der mathematischen Bewusstseinsmodelle ist die Integrierte Informationstheorie, die 2004 von dem Neurologen Giulio Tononi vorgelegt wurde. In dieser Theorie wird jedem System eine Zahl zugeordnet, symbolisiert durch das große Phi (Φ), das die Integrierte Information quantifiziert und ein Maß für Bewusstsein sein soll. Je mehr die Informationsverarbeitung über ein System verteilt ist, desto größer ist Phi. Wenn ein System jedoch fragmentiert ist und Teile isoliert Rechnungen ausführen, dann kann dabei zwar viel Information bearbeitet werden, aber die zählt dann nicht mehr als „integriert“ – Phi ist also klein.





