Vom „Dämon des Reisens“ getrieben, fasziniert von seinem Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen bitterer Armut und ostentativem Reichtum, gelingen Pasolini einprägsame Schilderungen von Landschaft, Licht, Menschen, Städten, etwa vom kalabrischen Süden, der ihm wie ein gesetzloser Raum vorkommt, oder dem bereits von deutschen Touristen bevölkerten Rimini.
Das Nachwort von Peter Kammerer ordnet sachkundig Reise und Texte Pasolinis in dessen künstlerisches Schaffen und politisches Engagement ein.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





