Dass Sport auch dem Kopf guttut, ist kein Geheimnis. Vor allem mit zunehmendem Lebensalter ist ein regelmäßiges Ausdauertraining daher wichtig, um die grauen Zellen in Schwung zu halten. Was viele Sportler allerdings nicht wissen oder unterschätzen, ist auch die umgekehrte Wirkung. Es handelt sich also nicht um einen einseitigen Einfluss, sondern auch der Kopf wirkt sich unmittelbar auf die körperliche Leistungsfähigkeit aus. Ein geschlossener Kreislauf sozusagen und genau deshalb ist es wichtig, ebenfalls auf einer psychologischen Ebene seine sportlichen Leistungen zu verbessern. Hierin liegt der Schlüssel vieler Profisportler für ihren Erfolg, aber auch Hobby- und Leistungssportler können die Kraft der Gedanken nutzen, um höhere Ziele (schneller) zu erreichen.
Die Rolle der Psychologie im Spitzensport
Viele Profisportler kommen im Laufe ihrer Karriere irgendwann an einen Punkt, an welchem sie ihre Spitzenleistungen nicht mehr abrufen können. Eine körperliche Ursache lässt sich dafür aber nicht finden. Häufig wird dann von einer „Blockade“ gesprochen. Der Kopf soll also schuld sein. Sobald sie es schaffen, diese Blockade zu lösen, holen sie plötzlich wieder Medaillen und schreiben neue Weltrekorde. Hinterher lautet die Erklärung, sie hätten sich zu sehr von den eigenen oder fremden Erwartungen unter Druck setzen lassen oder nicht genügend an sich selbst geglaubt.
Auch, wenn sie nach ihrer Wettkampfvorbereitung gefragt werden, sprechen viele der erfolgsreichsten Sportler der Welt nicht nur von gezieltem Training oder einer besonderen Ernährungsweise, sondern ebenfalls von Dingen wie Visualisierung, Meditation oder mentalem Training. Was viele Profisportler also bereits verinnerlicht haben, klingt in deinen Ohren vielleicht weit hergeholt: Deine Gedanken können deine sportlichen Leistungen negativ oder positiv beeinflussen. Du musst also auch im Kopf „trainieren“.
Mentales Training: Was soll das sein?

Als mentales Training wird diese Form der Leistungssteigerung bezeichnet. Dahinter steckt im wahrsten Sinne des Wortes ein Training, das ausschließlich im Kopf stattfindet. Es kann beispielsweise zu Hause auf dem Sofa oder am Morgen nach dem Aufwachen im Bett durchgeführt werden. Dabei werden die Bewegungen vor dem inneren Auge durchgeführt. Je realistischer sich diese „Visualisierung“ anfühlt, umso effektiver ist sie.







