
2023 gab es in Deutschland schätzungsweise 964.000 Honigbienenvölker, von denen 929.000 auf die etwa 143.000 Imker des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) entfielen (zur Imkerei siehe Deutschlandkarte im BDW 12|2024). Sie tragen zur großen Vielfalt an regionalen Honigsorten bei, die sich in Farbe, Konsistenz und Geschmack zum Teil ganz beträchtlich voneinander unterscheiden. Ausschlaggebend sind die spezifischen klimatischen, geographischen, botanischen und jahreszeitlichen Gegebenheiten.
Wie sich die Bienenvölker des D.I.B. und der Honigjahresertrag von insgesamt 33,76 Millionen Kilogramm auf die einzelnen Bundesländer verteilen, zeigt die Karte des Leibniz-Instituts für Länderkunde. Die höchste Bienenvölkerdichte (Zahl der Bienenvölker je Quadratkilometer) verzeichneten, abgesehen von Berlin und Hamburg (statistischer Effekt aufgrund der relativ geringen Fläche), Württemberg und Baden mit rund fünf Völkern auf den Quadratkilometer, gefolgt vom Saarland mit vier. Bei der Honig ernte je Bienenvolk lagen die östlichen Regionen mit Thüringen (50,5 Kilogramm), Sachsen-Anhalt (49,8 Kilogramm) und Sachsen (48 Kilogramm) an der Spitze. Insgesamt deckte 2023 die heimische Produktion 42 Prozent des inländischen Bedarfs bei einem Verbrauch von etwas mehr als einem Kilogramm Honig pro Person.
Die ganze Karte noch einmal als pdf-Datei (2,50 MB) gibt es hier.





