Je näher Menschen mit Multipler Sklerose (MS) am Äquator wohnen – also in Regionen mit stärkerer Sonneneinstrahlung –, desto seltener bekommen sie die gefürchteten Schübe der Krankheit. Diese Wechselwirkung zeigen zwei groß angelegte Studien von Forschern um Heinz Wiendl vom Universitätsklinikum Münster und Tim Spelman vom Royal Melbourne Hospital in Australien. Als Ursache für das Phänomen sehen die Forscher die Produktion von Vitamin D, das das Immunsystem unterstützt.





