Im ersten Teil werden die Quellen geographischen Wissens angegeben: Personen, die aus beruflichen Gründen viel reisen mussten, wie Händler oder Soldaten, kommen hier ebenso in Frage wie Pilger oder die professionellen Vermittler, also Forschungsreisende oder Kartographen. Sonnabend beschreibt dann, untergliedert in die vier Himmelsrichtungen, den Wandel des geographischen Weltbilds sowie die Suche nach den Grenzen der Welt. Schließlich schildert er wichtige Handels- und Entdeckungsfahrten, die halfen, den geographischen Horizont jeweils neu zu bestimmen, so etwa die Reisen der Phönizier, die Westkolonisation der Griechen oder das römische Ausgreifen in Germanien.
Rezension: Talkenberger, Heike




