Bryan gelangen eindrucksvolle Aufnahmen vom Leiden der Zivilbevölkerung, vom täglichen Überlebenskampf der Warschauer. Immer wieder sieht der Betrachter Gesichter von Menschen, gezeichnet von Entsetzen oder Trauer, Tote und Verwundete in Ruinen, etwa in einem bombardierten Krankenhaus, aber auch den mühevollen Alltag. Bemerkenswert ist zudem ein Anhang, der das Schicksal einiger der 1939 Abgelichteten weiterverfolgt: Bryan hatte sie 1958 erneut aufgesucht. Eine kurze Einleitung skizziert den historischen Kontext und die Biographie Bryans, während die Bilder von Texten des Fotografen begleitet werden.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




