Der erste Hauptteil des Bandes befasst sich mit den deutschen Kolonien in Afrika, in der Südsee und in China, dazu zeigt Markus Denzel, dass sich die wirtschaftlichen Hoffnungen bezüglich der Kolonien keinesfalls erfüllten. Der zweite Hauptteil behandelt den „Alltag“ – von der Verwaltung über die Gerichtsbarkeit, die „Rassenfrage“ und die Rolle der Frau bis hin zu Kriegen und Gewalt, christlichem Missionsstreben und den Völkerschauen. Am Ende wird der Wandel in der kolonialen Erinnerungskultur charakterisiert und eine historische Einordnung der deutschen Kolonialgeschichte vorgenommen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




