Amerikanische Radiologen schlagen Alarm: Ihre Röntgen- und Ultraschallbilder werden immer schlechter. Schuld sind nicht etwa fehlerhafte Geräte, sondern viele Patienten sind schlicht zu dick für ein scharfes Bild auf dem Schirm oder dem Monitor. Eine Studie der Harvard Medical School in Boston hat ergeben, dass sich die Zahl der nicht verwertbaren Bilder seit 1989 fast verdoppelt hat.
Derzeit gelten etwa 2 von 1000 Diagnosen als „ habitus-limitiert”, so der medizinische Fachausdruck für die Unschärfe aufgrund strahlendichter Fettpolster. Die meisten Schwierigkeiten machen Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums, gefolgt von Röntgenuntersuchungen der Brust.





