Gregor Schöllgen, Professor an der Universität Erlangen und Spezialist für das Thema, schildert in einem zweibändigen Werk die deutsche Außenpolitik von 1815, dem Ende des Alten Reichs, bis zur Gegenwart. Der Autor wählt die gängigen Zäsuren von der Reichsgründung über die beiden Weltkriege, die Westintegration nach 1945 und die Öffnung nach Osten seit 1966 bis zur friedlichen Revolution von 1989 bis 1991. Das letzte Kapitel steht unter dem Motto „Neue Horizonte“. Faktenreich und gut geschrieben, bietet Schöllgen einen soliden Überblick über das Thema, allerdings ohne mit neuen Wertungen zu überraschen.
(dazu auch Band 2: Von 1945 bis zur Gegenwart, 353 Seiten, 16,95 Euro)
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




