
Der Safran-Krokus wird typischerweise im Mittelmeerraum und im Mittleren Osten angebaut. Sein Ursprung liegt laut der Dresdner Forscher in Griechenland, wo die wilde Krokus-Art Crocus cartwrightianus blüht. Die Forscher haben die Genome dieser und anderer Arten entschlüsselt und miteinander verglichen. Das Ergebnis: Der Safran-Krokus stammt von zwei Pflanzen derselben Art Crocus cartwirghtianus ab, die kleine genetische Unterschiede aufweisen.
Entdeckung könnte Züchtung ermöglichen
Mit diesem Wissen könnte man Safran-Krokusse züchten. Das ist der Landwirtschaft seit Beginn des Anbaus vor über 3500 Jahren verwehrt: Der Safran-Krokus ist ein triploider Hybrid. Er besitzt drei komplette Chromosomensätze und kann sich nicht durch Bestäubung fortpflanzen. Weltweit gedeihen alle Safran-Krokusse ohne Ausnahme aus Tochterknollen. Das könnte sich in Zukunft ändern.
Die Studie wurde in der Fachzeitschrift “New Phytologist” veröffentlicht.





