Im Juli 1637 kam es in der St.-Giles-Kathedrale in Edinburgh zu einem Tumult. Als ein Prälat aus dem neuen Gebetbuch, dem „Book of Common Prayer“, lesen wollte, flogen ihm plötzlich Cricket-Schläger, Sitzhocker und Gebetbücher vor die Kanzel. Die schottischen Kirchgänger waren empört über die Religionspolitik ihres in London residierenden Königs Karl I. Schon dass der Gottesdienst von einem Bischof zelebriert wurde, galt den Protestierenden als ein Unding. Dass ihnen dabei aber auch das neue Gebetbuch aufgenötigt wurde, brachte das Fass zum Überlaufen.
Gegen diesen aus ihrer Sicht subtilen und gefährlichen Versuch, mit der neuen Liturgie auch den katholischen Glauben zu restaurieren, wehrten sich die schottischen Presbyterianer: Sie schlossen einen Bund, und zwar mit keinem Geringeren als Gott selbst. Tausende Schotten unterzeichneten im Februar 1638 den „National Covenant“. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 2/2015.
Prof. Dr. André Krischer




