von THORSTEN DAMBECK
Wenn Astronomen die Ausmaße kleiner Körper im Sonnensystem bestimmen wollen, stehen sie vor einem Problem: Selbst bei der stärksten Vergrößerung erscheinen die planetaren Winzlinge im Fernrohr meist nur punktförmig. Doch es gibt eine indirekte Methode: Sternbedeckungen. Dabei wird die Helligkeit eines nahen Hintergrundsterns gemessen. Wenn sich der Kleinkörper vor diesen Stern schiebt, nimmt sie ab. Aus der Zeitdauer zwischen dem Verschwinden des Sterns und seinem Wiederauftauchen lässt sich die Gestalt des Körpers ermitteln.





