In Deutschland sind im vergangenen Jahr 35 Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen auf den Markt gekommen. Das ist die höchste Zahl seit 1998 (36) und mehr als doppelt soviel wie 2003 (17). Die meisten Neueinführungen dienen der Krebstherapie, gefolgt von Immunsuppressiva und Entzündungshemmern sowie Präparaten gegen Infektionskrankheiten und Stoffwechselstörungen. Obwohl der Arzneimittelmarkt boomt, beklagt die Pharmaindustrie die erheblichen Kosten für die Entwicklung eines neuen Medikaments: Während die Kosten 1991 noch rund 230 Millionen US-Dollar betragen hätten, müsse man inzwischen mit 800 Millionen Dollar rechnen.





