von Rainer Kurlemann
Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig ist. Landwirte wissen längst, wie sie ihre Pflanzen auch mit wenig Sonnenlicht kultivieren können. Die meisten Gewächshäuser erstrahlen dann im hellen, weißen Licht von Natriumhochdruckdampflampen als Sonnenersatz. Die Natriumlampen liefern genügend Licht für die Photosynthese, den wichtigsten biochemischen Prozess auf der Erde, der Pflanzen wachsen lässt. Dank dieser Wechselwirkung können sie die Energie des Lichts für ihren Stoffwechsel nutzen. Sie wandeln damit Kohlendioxid in Zucker um, den sie für das Wachstum benötigen. Die Photosynthese wird im Wesentlichen von zwei Enzymen (Chlorophyll A und B) geleistet. Sie absorbieren vor allem die violetten und orangen sowie die blauen und gelben Teile des Lichts, während der Rest von den Blättern reflektiert wird, die deshalb in unseren Augen als grün erscheinen.





