Ob in Internet, Fernsehen und Film, ob in Zeitungen und Zeitschriften, überall begegnen uns Bilder vom Krieg. Sie schockieren und bewegen, sie prägen unsere Wahrnehmung vom Krieg. Veröffentlicht werden sie mit der Begründung, die Öffentlichkeit wolle über die bewaffneten Konflikte informiert werden – doch wo ist die Grenze zwischen dem Anspruch, die „Realität“ des Krieges „objektiv“ zeigen zu wollen, und der Befriedigung von Sensationslust oder einem reinen Voyeurismus, der die Opfer instrumentalisiert? Ein weiteres Problem kommt hinzu: Noch immer glauben wir instinktiv, ein Foto zeige die „Wahrheit“, sei ein „authentischer Ausschnitt“ der Wirklichkeit. Doch der Fotograf wählt einen ganz bestimmten, subjektiven Blickwinkel, er zeigt nicht nur etwas, sondern lässt auch, was für ihn nicht „ins Bild passt“, weg. Von Manipulationen und Retuschen am Bild ganz zu schweigen. …
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2017.




