von DIRK EIDEMÜLLER
Die Katastrophe hatte sich schon über Wochen und Monate angekündigt: Im Jahr 1650 bebte immer wieder die Erde auf Santorin und den benachbarten Inseln der griechischen Ägäis. Nach einer Weile verfärbte sich auch das Wasser, Bimssteine trieben an die umliegenden Strände. Der Unterwasservulkan Kolumbo war aktiv geworden. Nach wochenlangem Ausströmen von Lava durchbrach er schließlich die Wasseroberfläche, und seine Spitze wuchs zu einer kleinen Insel.





