Der Mediziner Lars Zender vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat den Johann-Georg-Zimmermann-Preis erhalten. Er ist mit 10 000 Euro dotiert und eine der höchsten Auszeichnungen für Krebsforscher in Deutschland. Die Jury würdigte damit die Arbeiten Zenders zur Entstehung von Leberkrebs. Der Wissenschaftler, der auch an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig ist, arbeitet vor allem mit der sogenannten RNA-Interferenz. Mit diesem Verfahren können Gene stillgelegt werden, ohne sie zu verändern. So ist es möglich, zu beobachten, was sie bewirken und in ihre Regulation einzugreifen.
Lars Zender konnte bei Mäusen mit Leberkrebs durch RNA-Interferenz-Untersuchungen in den Tumoren vielversprechende „ Angriffspunkte” für neue Therapien finden.





