Einleitend befasst sich der Herausgeber mit der Frage der individuellen Handlungsspielräume für die Täter. Danach rekonstruiert ein Beitrag die grausigen Geschehnisse anhand der Prozessakten zu den „Rechnitzer Volksgerichtsverfahren“. Ein Artikel stellt Rechnitz in den Kontext anderer „Endphasenverbrechen“, zwei weitere berichten von der Suche nach dem Massengrab in Rechnitz und nach Spuren der Opfer. Den Schwerpunkt des Bandes aber bildet das Thema „Erinnerungen an Rechnitz“: Fünf Autoren befassen sich kritisch mit dem öffentlichen Verschweigen der bzw. dem späten Gedenken an die Tat.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




