von THORSTEN DAMBECK
Der 17. Juni 1929 war für viele Neuseeländer kein guter Tag. Damals erschütterte ein heftiges Erdbeben die westliche Küstenregion der Südinsel nahe des Örtchens Murchison. Der Lärm des Bebens, der wie rollender Donner klang, ließ noch Hunderte Kilometer entfernt aufhorchen. Vor Ort wurden die Menschen zu Boden geschleudert. Heftige Bodenbewegungen lösten zahlreiche Erdrutsche aus, Kohleminen kollabierten, Gebäude und Straßen wurden schwer beschädigt. Mitten im Winter war die nur dünn besiedelte Region von der Außenwelt abgeschnitten. Am Ende waren 17 Todesopfer zu beklagen.





