Von CHRISTIAN JUNG
André Grählert ist Ostseefischer in fünfter Generation. Er ist es mit Leib und Seele, auch wenn das von ihm verlangt, bei Wind und Wetter spätestens um 4 Uhr morgens aufzustehen und mit seinem Kutter „Lupo“ auf den Barther Bodden hinauszufahren. Er liebt diesen frühen Aufbruch – wie so vieles an seinem Beruf. Doch prall gefüllte Netze hat er lange nicht mehr gesehen. Und ob Dorsch, Flunder, Aal, Zander, Hecht, Barsch, Hering, Lachs oder Brasse: Vieles von dem, was er früher je nach Jahreszeit in Mengen aus der Ostsee holte, ist heute rar geworden.





