Die letzten Monate seines Lebens hatte Herodes schwer krank in Jericho verbracht. Den Leichenzug, der sich nun von der alten Stadt am westlichen Ufer des Jordan in Richtung Begräbnisstätte in Bewegung setzte, hat Flavius Josephus so detailliert beschrieben, dass er auf Berichte von Augenzeugen zurückgehen dürfte. „Die Bahre“, so teilt der jüdische Historiker über die Präsentation des verstorbenen Königs mit, „war aus purem Gold, mit Edelsteinen verziert, die Decke aus Meerpurpur vielfarbig bestickt. Auch der Tote war in Purpur gehüllt. Auf seinem Kopf befand sich das Diadem und darüber die goldene Krone, während in der rechten Hand das Zepter ruhte“…
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 3/2016.
Prof. Dr. Holger Sonnabend




